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… Er bestätigt den alten Satz: „Du kannst auf der Bühne alles machen, vorausgesetzt, dass es gut ist.“ Martin Anderssons Video ist nicht nur gut, sondern sehr gut, ja ausgezeichnet über alle Massen. Und warum? Weil es gescheit ist, hintergründig und sensibel. Es bringt, zu 99 Prozent schwarz-weiss (nur das Blut ist rot), die abstrakte Dimension der Bewegung ins Spiel, mit aufrauschenden Wellen, ziehenden Wolken, wimmelnden Spermien, bewegten Blättern und Bäumen – und damit die ganze Weite – und Beziehung – vom Mikro- zum Makrokosmos. Durchs Filmfilmzitat erweitert das Video Handlung und Raum ums Assoziative, und das so akkurat, dass jeder Stimmungswechsel in Libretto und Komposition von der Bewegung aufgenommen, wiedergegeben und ins Bild übersetzt wird. Das Wunder erklärt sich durch Anderssons Biografie: Der Mann ist Jazzpianist, Film- und Fernsehkomponist, Multimedia-Künstler und Kreator von Klang-Installationen für Galerien und Festivals. Seine Arbeit für „Rusalka“ macht klar: Theater dürfen nur noch Video-Leute engagieren, die diese Qualifikationen mitbringen!…(stimme-der-kritik.org)

…Wieder findet Castorf die Wahrheit über die Gesellschaft dort, wo die Menschen heruntergekommen sind und keine Contenance mehr die Rituale des Überlebenskampfes kaschieren. Und die brillante Videoregie von Martin Andersson belebt und strukturiert diesen Gedankenraum durch eine facettenreiche Bildpolyphonie… (die-deutsche-buehne.de)

…Vor allem aber sind es die teils natursymbolischen, teils strukturalistisch chiffrierten Videos von Martin Andersson, die für Atmosphäre sorgen. Das gibt dem Naturton und dem böhmischen Lokalkolorit in Dvoráks Musik viel Raum zur Entfaltung. …  (Badische Zeitung, 26. Oktober, 2019)

… À l’ouverture se superpose une vidéo écumante (Martin Andersson) qui annonce la couleur : une histoire d’amour en bord de mer tourne au drame ; les étreintes passionnées se transforment en violences conjugales et finiront dans le sang. (…) Le scénario tristement commun du viol connaît alors des développements inattendus et captivants, dignes de David Lynch – le bain de sang n’est pas celui qu’on croit. … (bachtrack.com)

… der brillante Videoregisseur Martin Andersson… (Stuttgarter Zeitung, 31. October, 2016)

Les projections de Martin Andersson et les lumières de Bernd Purkrabek, particulièrement réussies, s’accordent idéalement au propos. …(forumopera.com)